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Jesus, ein Rezept für die Freiheit

12.01.2020

Der Bischofsgottesdienst vom 12. Januar liegt bereits einige Tage zurück. Hier ein paar Erinnerungen an die Gedanken, welche Bischof Wihler nach Basel gebracht hat:

 
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Das Leben eines Christen ist beschreibbar durch die zeitliche Dreiteilung in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.


Zu Beginn steht der Zeitpunkt, an welchem ein Mensch zu Gott findet. Bei den einen mag dies eher zufällig geschehen oder sich durch die Umstände ergeben. Andere suchen aktiv nach einem Lebensinhalt und stossen dabei auf Jesu. In der Zukunft steht das Himmelreich.

Dazwischen ist das Heute, das Hier und Jetzt, in welchem sich aktive Christen befinden.

Wie hilft uns Jesus nun, frei zu werden und unser Leben, aus christlicher Sicht, gelingend zu gestalten? Auf welche Arten können wir überhaupt frei werden? Jesus Leben gibt uns einige Hinweise:


Die göttlichen Gebote
Als Beispiele können die 10 Gebote, das Gebot der Liebe oder auch das Wort Gottes genannt werden. Diese Gebote dienen nicht dazu, uns einzuschränken, sondern uns zu befähigen, eine unbelastete Beziehung zum Nächsten und zu Gott aufzubauen (Kleiner Hinweis: es steht auch “sollen” und nicht “müssen).


Dein Wille geschehe
Durch die Anerkennung des göttlichen Willens befreien wir uns vom Impuls, alles verstehen zu wollen. Sicherheit kommt durch den Glauben daran, dass Gott alles weiss.


Den Lohn Gottes erwarten
Heil kann weder durch Opfer erkauft noch durch gute Taten verdient werden. Wenn wir nur helfen mit dem Hoffen auf einen Lohn, dann arbeiten wir nicht aus Überzeugung und engen uns durch diese Sichtweise geradezu ein. Versuchen wir also frei davon zu sein, nur auf Grund einer Lohnhaltung für Gott und andere zu arbeiten.


Die Strafe Gottes einfordern
Belastet und unfrei machen wir uns auch, wenn wir auf Gottes Strafe für andere warten oder diese sogar einfordern. Gott ist Liebe - diese Perspektive befreit.


Der eigene Standpunkt als Ausrede
Wenn du so sein willst, wie du bist, dann ist das in Ordnung. Wenn du werden willst wie Jesus, dann musst du dich ändern. Frage dich aus dem Grund immer, ob deine Ansicht eine Distanz zu Gott schafft oder eine Grenze zum andern sein kann.



Der Gottesdienst hatte als Grundlage das Textwort aus Matthäus 13, 44-46. Bei diesem Bericht handelt es sich um die Widergabe des Gottesdiensterlebens eines Gemeindemitgliedes und nicht um einen wortgetreuen Gottesdienstbericht.